Mittwoch, 29. April 2015

Britische Wissenschaftler finden das entspannendste Lied der Welt

Im Rahmen einer Studie über die entspannende Wirkung von Musik am Mindlab Interntational entstand in Zusammenarbeit von Klangtherapeuten und der britischen Band Marconi Union das Musikstück Weightless.
Das Lied ist komplett dafür komponiert, den Hörer in einen Zustand der Entspannung zu versetzen. Das geschieht einzig durch die verwendeten Rhythmen, die Intervalle und die verwendeten Instrumente, es wird kein Brainwave-Entrainment im engeren Sinne verwendet.

Während der Studie, die von einer Firma für Schaumbäder in Auftrag gegebenen wurde, wurden unterschiedliche Musikstücke auf ihre entspannende Wirkung hin verglichen. Weightless landete auf Platz 1, noch vor Mozart, Enya oder Coldplay.
Die in der Studie gemessene Wirkung ist wirklich beeindruckend: Atmung und Herzschlag verlangsamen sich, der Blutdruck sinkt und die Konzentration des Stresshormons Cortisol sinkt. Anhand der gemessenen Werte bezeichneten  die Wissenschaftler Weightless sogar als entspannender als eine Massage. Wegen dieser entspannenden, fast tranceerzeugenden Wirkung soll das Lied keinesfalls beim Autofahren gehört werden.

Was macht denn die entspannende Wirkung des Liedes aus?
  • Die Geschwindigkeit: 50 - 60 Taktschläge pro Minute wirken optimal entspannend
  • Die verwendeten harmonischen Intervalle sollen ein Gefühl für Euphorie erzeugen
  • Es wird keine direkte Melodie gespielt, statt dessen erklingen zufällig erscheinende Klänge von Glockenspielen
  • Die tiefen Klänge, die an das Chanten buddhistischer Mönche erinnern
Das Lied findet man unter anderem auf Youtube und Soundcloud.

Siehe auch:
Weightless von Marconi Union auf Youtube
Scientists discover most relaxing tune ever
Just don't play it while you're driving! Warning over 'most relaxing song ever created'
Weightless von Marconi Union auf Soundcloud

Freitag, 24. April 2015

Melanie Schädlich und Stefan Klein im Schweizer Fernsehen

Der Wisseschaftsautor Stefan Klein und die Klartraumforscherin Melanie Schädlich waren zu Gast in der Sternstunde Philosophie im schweizer Fernsehen SFR.
Sehr amüsant gehen die Gäste auf das Thema Traum und Schlaf ein.
Teilweise reden die drei ganz schön aneinander vorbei (z.B. ab Minute 21), ich glaube für Leute, die sich nicht mit dem Klarträumen auskennen, kann diese Sendung ganz schön verwirren. Der Moderator denkt zeitweise, dass man, wenn man regelmäßig Reality Checks macht, Traum und Wachrealität nicht mehr unterscheiden kann und bezeichnet es als "Horrorvision".
So richtig begreift er nicht, was seine Gegenüber von ihm wollen.


Freitag, 17. April 2015

Wer macht mit bei einer Klartraumumfrage?

Liebe Leute,
im Rahmen meiner Masterarbeit in Klinischer Psychologie an der Uni Bremen befasse ich mich mit Klarträumen.  Für meine Online-Umfrage suche ich Teilnehmer/innen im Alter zwischen 18 und 99 Jahren, die bereits Klarträume erlebten oder regelmäßig erleben. 
Die Teilnahme ist anonym und kann jederzeit abgebrochen werden. Der Fragebogen nimmt ca. 10 Minuten in Anspruch. Die Ergebnisse werden ausschließlich zu wissenschaftlichen Zwecken verwendet.   
Ihr würdet mir sehr helfen!  Vielen lieben Dank!
Anna  
https://www.umfragen.uni-bremen.de/limesurvey/index.php?sid=21528&lang=de

Dienstag, 14. April 2015

Anamnesis - die Klartraum-Webserie

Seit Samstag ist die Webserie "Anamnesis" auf Youtube zu sehen.
Grandios setzt sie das Thema Klarträumen und Shared Dreaming in Szene.



Interssanterweise kann allein die Beteiligung an einem Klartraumfilm einen Klartraum auslösen. In einem Interview  berichtet Michael und Alex:

Michael: The only lucid dream that I can for sure say was me becoming lucid happened during the midst of shooting the series. Between researching lucid dreaming, and writing the scripts, and then filming all the scenes, all of that information was swirling around in my head all the time.
Alex: I had a really striking wake-induced lucid dream during the production of
Anamnesis. I had woken up extra-early one morning, and as I was falling back asleep I managed to maintain awareness. I‘ll never forget the moment I passed into the dream state: all at once, I felt my body launch off the bed and hover for a moment near the  
ceiling of my bedroom