Freitag, 28. Oktober 2011

Schritt 1 - Traumerinnerung verbessern - Teil 4

Noch einmal die Visualisierung

Auf der Suche nach weiteren Methoden, die Traumerinnerung zu steigern bin ich über drei Autoren gestolpert, die die Traumerinnerungsfähigkeit mit dem Visualisieren in Verbindung bringen.

Eine ähnliche Beobachtung habe ich gemacht, als ich eine Zeit lang mit Franz Bardons Der Weg zum wahren Adepten gearbeitet habe. Im Laufe dieses Übungsprogramms habe ich täglich eine halbe Stunde Visualisierungsübungen gemacht und hatte eine wirklich gute Traumerinnerung. Das ging teilweise soweit, dass ich eine halbe Stunde über meinem Traumtagebuch saß. Zwei linierte DIN-A-4-Seiten waren da keine Seltenheit. Auch hatte ich in dieser Zeit einen meiner wenigen spontanen Klarträume, bevor ich wusste, dass man dieses Phänomen trainieren kann. 
Ich habe das im Nachhinein immer auf die anderen Lebensumstände (mehr Schlaf, weil Student) geschoben, aber folgende Studien legen nahe, dass das Training der inneren Bilder auch damit zu tun hatte:

Calvin Kai-Ching Yu
 A significant positive association between dream recall frequency and the vividness of voluntarily produced visual imagery has been repeatedly reported.

 Hitoshi Okada
higher recall was associated with more vivid voluntary images and more frequent use of visual imagery; however, control visual imagery as measured by the Test of Visual Imagery Control was not associated with dream-recall frequency. 
[...]Present findings indicated that forming vivid mental images in the waking state is related to frequency of dream recall and support Cohen's salience theory of dream recall, i.e., that evoking vivid waking mental images voluntarily may play an important role in retrieving dream images or saving them during wakefulness.
David B Cohen
The present study tested the hypothesis that frequent recallers have a greater capacity for visual imagery than infrequent recallers. [...] The results provide support for the hypothesis and, together with other evidence, suggest that a generalized capacity for visualization may contribute to the quality of the dreaming experience and, consequently, to its recallability.

Dienstag, 25. Oktober 2011

Exkurs: Polyphasing - Polyphasischer Schlaf Tag 55 bis Tag 62

Montag, der 17.10.2011 bis Montag, den 24.10.2011

Der polyphasische Urlaub

Ich komme gerade sehr erholt aus einem einwöchigen Urlaub zurück und kann auf eine sehr schöne und intensive Zeit mit meiner Familie zurückblicken.
Um nicht aus dem Rhythmus zu kommen, habe ich versucht, den polyphasischen Schlafstil beizubehalten.

Urlaub stellt nochmal ganz andere Herausforderungen an die Organisation der Zeit und die Anordnung der Schlafphasen als das Arbeitsleben. Im Beruf hat man sich so mit dem Vielphasenschlaf irgendwie arrangiert, im Urlaub schaut das etwas anders aus.

So muss man Tagesausflüge und sämtliche Aktionen um die Naps herum planen oder die Wachphasen ein wenig verlängern. Oder man sucht sich irgendwo kleine Schlafmöglichkeiten wie etwa im Auto. 

Ein weiteres Problem war für mich, trotz Urlaub die Disziplin aufzubringen, nach jedem Nap und nach dem Kernschlaf sofort aufzustehen.
Aufzustehen und mir eine Beschäftigung zu suchen, stellte für mich das größere Problem dar. Auch nur ein einziges Sich-nur-nochmal-kurz-Umdrehen kann schon dazu führen, dass man wieder einschläft. So ist mir das drei- oder viermal passiert und ich bin eine oder zwei Schlafphasen nach meinem Kernschlaf aufgewacht. Wenn ich abends zu lange wach war, fiel mir das Aufstehen noch schwerer.
Nach den Naps die Snooze-Taste zu drücken ist gefährlich. Wenn ich das Nap so verlängere, dann habe ich noch ein bis zwei Wachphasen was davon. Wahrscheinlich reagiere ich etwas empfindlich auf das Snoozing, denn wenn ich im Nap überschlafe habe ich mindestens die ganze nächste Wachphase damit zu kämpfen, dass ich relativ unvorhergesehen und gnadenlos wegnicke. Zwar dauern diese 'Schläfchen' nur wenige Sekunden, können aber auch richtig gefählich werden. Das ist aber keine Folge des Polyschlafs, das hatte ich auch schon in der monophasischen Zeit.
Wenn ich nach dem kurzen Schläfchen jedoch sofort aufstehe, dann bleibe ich auch die ganzen nächsten vier bis sechs Stunden problemlos wach. Diese Erfahrung deckt sich mit denen anderer Polyphasern.

Interessanterweise fällt es mir leichter, von einem Nap auf dem Sofa oder einer Liege aufzustehen als aus meinem Bett. Woran das liegt, habe ich bislang noch nicht herausgefunden. Vor allem nach dem Morgennap hält mich die Bettdecke so fest.

Aber ich habe den Urlaub über nur einen Tag so verschlafen, dass ich in der Summe auf knapp 8 Stunden kam, den Großteil der Zeit lag ich zwischen 6 und 4 Stunden Gesamtschlaf. 

Sonntag, 16. Oktober 2011

Trauminkubation

Unter Trauminkubation versteht man im weitesten Sinne die Beeinflussung des Trauminhaltes durch den Träumer. Inkubation stammt aus dem Lateinischen und bedeutet soviel wie 'liegen auf' oder 'ausbrüten' und findet sich auch in so schönen Wörtern wie 'Inkubationszeit'.

Die heutige Technik der Trauminkubation ähnelt der sogenannten Enkoimesis aus dem antiken Griechenland. Bei diesem "heilenden Tempelschlaf" übernachtete der Ratsuchende oder Kranke in einem Tempel eines bestimmten Gottes und hoffte, im Traum Informationen über die Krankheit und deren Heilung zu bekommen.
Schade irgendwie, dass diese Methode nicht vom Christentum adaptiert wurde.

    Themen

Die heutige Anwendung der Trauminkubation ist deutlich weiter gefächert. Man kann rein hedonistische, also der Unterhaltung dienende bis spirituelle oder psychologische Ziele verfolgen. Die Träume können zu verschiedensten Themen befragt und um Rat gebeten werden:
Persönliche Anliegen, wie die Frage, wie man sich in einer Beziehung verhalten soll, ob man eine zukünftige Arbeitsstelle annehmen soll oder auch, wo der nächste Urlaub verbracht werden kann. Genauso spricht meiner Meinung nach nichts dagegen, diese Technik für reine Unterhaltungszwecke einzusetzen. (If you know what I mean)

Wenn man ein gewisses Traumthema mit der Klarheit im Traum verbindet, kann diese Technik auch erfolgreich zum Erzeugen klarer Träume verwendet werden.

    Die Vorgehensweise

Michael Patrick Kepe bietet das meiner Meinung nach ausgefeilteste Programm zur bewussten Einflussnahme auf den Trauminhalt. Auf seiner Homepage  beschreibt er sechs Schritte zur Inkubation eines Traumes.


1. Kennenlernen des alltäglichen Phänomens der Trauminkubation
Diesen Schritt finde ich etwas kryptisch erklärt.
Ich verstehe es so: In diesem schritt versucht man, die Mechanismen seiner Träume zu verstehen. Wann tritt ein Erlebnis im Traum auf? Träumt man sofort von einem Erlebnis oder erst nach einer gewissen Zeit? Oder träumt man immer von allem, was man erlebt hat?
Gibt es gewisse Zeiten, in denen man häufiger von seinem Alltag träumt?
All das wird in diesem Schritt beobachtet.

2. Feststellen eines gegenwärtig relevanten Themas
Das Thema, von dem man träumen möchte, also weshalb man eigentlich die Trauminkubation machen will.
Es sollte für Anfänger möglichst konkret gehalten werden und auch eine gewisse Relevanz aufweisen.

3. Wachbewußte Auseinandersetzung und Beschäftigung damit
Mit dem jetzt gewählten Thema beschäftigt man sich im Wachleben. Sei es in Form von Nachdenken, Ideensammeln, Wunschträumen, Brainstorming oder ganz anderen Methoden und Ansätzen. Wichtig ist die bewusste Entscheidung, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.

4. Präzisierung und Formulierung in der Einschlafphase
Nun geht es darum, das Thema zu konkretisieren. Man schläft sozusagen mit der Frage oder der Bitte um Anregungen zu diesem Thema im Hinterkopf ein. Stephen LaBerge empfiehlt, sich die Situation, von der man träumen möchte, möglichst bildhaft während des Einschlafens oder nach einem Erwachen in der Nacht vorzustellen. Paul Tholey schreibt, man solle mit der Absicht, einen klaren Traum zu haben, einschlafen.

5. Geduld und Ausdauer über die nächsten Tage hinweg
Kepe empfiehlt, mindestens einige Tage bis eine Woche an einem Thema zu bleiben, bis man sich einem anderen zuwendet. Christoph Gassman schreibt sogar von mehreren Wochen.

6. Nachbearbeitung und wenn möglich praktische Umsetzung
Nun geht es darum, die erinnerten Träume auszuwerten. Das gilt natürlich nur für Träume, in denen um Rat gefragt wurde.


Literatur und Quellen

Trauminkubation im Wikibook Klartraum

Anleitung zur Trauminkubation von Christoph Gassmann aka Fiodra

Anleitung zur Trauminkubation von Michael Patrick Kepe

Fingerzeige des Schicksals: Traum, Zufall und Imagination von Robert Moss

Schritt 1 - Traumerinnerung verbessern - Teil 3

Gerade lief mir bei der Recherche für ein anderes Thema folgende Seite über den Weg: Methoden der Traumerinnerung von Michael Patrick Kepe

Der Autor stellt eine mir bis heute neue und viel versprechend klingende Technik vor:

[... Man] nehme sich ein leeres Blatt Papier und lasse seinen Assoziationen in einer Art Brainstorming freien Lauf mit dem Ziel eine griffige und einprägsame Methode zu entwickeln, sich besser an seine Träume erinnern zu können. Diese Technik ist abwandelbar und als Arbeitsauftrag eines Traumkonzern zu verstehen, der einen Slogan braucht mit dem er diese bequemen Menschen zur Beschäftigung mit ihren Träumen verführen will. Man lasse sich ein paar Dutzend Ideen dazu einfallen und sie von Leuten, von denen man weiß, daß sie sich bisher nicht für Traumarbeit interessierten, beurteilen.

Er stellt noch weitere Techniken, wie die Arbeit mit Glaubenssätzen vor.
Alles in allem macht er auf den ersten Blick einen sehr kompetenten Eindruck auf mich.

Und weiter geht es mit Teil 4

Exkurs: Polyphasing - Polyphasischer Schlaf Tag 48 bis Tag 54

Sonntag, der 9.10.2011 bis Sonntag, den 16.10.2011

Die letzte Woche war sehr durchwachsen. Montag und Dienstag habe ich mich nur so von einem Nap zum anderen gehangelt. Die Müdigkeit war so groß, dass ich das polyphasische Experiment am liebsten abgebrochen hätte.
Mittwoch bis Freitag Mittag schwebte ich wieder auf einer Wolke. Kurz vor den Naps wurde ich müde, nach den Naps wachte ich erholt auf. So ging das bis zum freitäglichen Mittagsnap.
Ein Anruf riss mich raus, was jetzt nicht so schlimm gewesen wäre, aber als ich versucht habe, weiter zu schlafen, wurde ich genau an der Grenze zum Schlaf nochmal rausgerissen. Damit war dann das Nap beendet.

Ich sollte mir am besten noch angewöhnen, sofort aufzustehen, wenn ich aus einem Nap vorzeitig erwache. Wenn ich mich dann nochmals hinlege, überschlafe ich das Nap um ca. 10 Minuten, was sich zuerst ganz angenehm anfühlt, dann aber zu noch größerer Müdigkeit nach ein bis zwei Stunden führt.

Sollte ich die letzte Woche in einem kurzen Fazit zusammenfassen, würde ich sagen: "Im Durchschnitt wie vorher. Nur mit mehr Zeit und mit größeren Schwankungen"

Freitag, 14. Oktober 2011

Schritt 4: Der MILD - Teil 1

In seinem Buch 'Exploring the World of Lucid Dreaming' beschreibt Stephen LaBerge die MILD-Technik, die er als sehr wirkungsvoll bezeichnet. Es gelang ihm, seine Klartraumfrequenz von ein bis zwei auf bis zu 24 Klarträume pro Monat zu steigern.
In Versuchen am Lucidity-Institut konnten die Probanden ihre Klartraumhäufigkeit durch das Erlernen der MILD-Technik um 76% steigern. [Quelle]

MILD steht für 'Mnemonic Induced Lucid Dream', also 'Über das Gedächtnis erzeugter Klartraum' und diese Technik gehört zur Familie der Klarheit gewinnenden Techniken.
Im Rahmen seiner Doktorarbeit zum Thema Klarträumen suchte LaBerge nach einer Technik, die es ermöglichte, klare Träume für die Untersuchung im Schlaflabor gewollt herbeizuführen.

Dafür experimentierte er mit Affirmationen, also bekräftigenden Sätzen wie 'Heute Nacht werde ich einen Klartraum haben'. Diese Methode hatte schon einen deutlichen Einfluss auf seine Klartraumfrequenz: Sie stieg von einem auf fünf Klarträume pro Monat.
Eine Art von Affirmation machte einen deutlichen Unterschied: Wenn man seine Absicht, sich daran zu erinnern, den Traum als solches zu erkennen, miteinbezog, hatte das nochmal einen deutlichen Einfluss auf die Erfolgsquote.
Konkret würde dann ein solcher Satz lauten:
"Das nächste mal, wenn ich träume, werde ich daran denken, zu erkennen, dass ich träume"

Prospective Memory:

Prospective Memory bezeichnet die Erinnerung an in der Zukunft liegende Ereignisse. Bitten wie: "Wenn du in der Innenstadt bist, bringe doch bitte noch Sojamilch mit!" sind so die typischen Fälle, in denen man sich an Zukünftiges erinnern muss. Es gibt Menschen, denen gelingt das gut und es gibt Menschen, denen gelingt es weniger. Diese bezeichnet man gemeinhin als verpeilt.
Aber wie gelingt es, sich besser zu erinnern?
Hierbei spielen zwei Faktoren eine Rolle:
1.: Motivation. Je wichtiger mir etwas ist, um so unwahrscheinlicher wird es vergessen.
2.: Assoziation. Geistige Verbindungen zwischen den Sachen, an die wir uns erinnern wollen und den zukünftigen Ereignissen und Umständen, in denen wir uns erinnern wollen. Hierbei hilft es, sich bildlich vorzustellen, wie man die Handlung, an die man sich erinnern will, durchführt.

Die Durchführung der Technik

Voraussetzungen:

LaBerge empfiehlt, erst einmal im Wachleben zu überprüfen, wie gut man darin ist, Zukünftiges zu erinnern. Dafür hat er das Prospective Memory Training zusammengestellt. Jeden Tag in der Woche hat man die Aufgabe, zu überprüfen, ob man träumt. Und zwar bei unterschiedlichen Gelegenheiten, beispielsweise jedes Mal, wenn man eine Blume sieht.
Hat man diesen Trainingszyklus einmal mit Erfolg durchlaufen, so kann man zum nächsten Schritt übergehen. LaBerge empfiehlt, jeden Tag am Abend darüber Buch zu führen, wie oft man am Tag die Aufgabe durchgeführt hat. So kann man Erfolge gut visualisieren.

Die eigentliche Technik:

1. Man beschließt, nach jeder Traumphase oder wann immer man es in der Nacht angenehm findet, aufzuwachen und sich an den Traum zu erinnern.

2. Nach dem Aufwachen soll man sich an den Traum erinnern und möglichst viele Details in Erinnerung rufen. Wenn man zu schnell wieder einschläft, sollte man etwas Aktivierendes machen, bis man den Traum gut rekapituliert hat.

3. Die Affirmation: Beim Wiedereinschlafen wiederholt man mantraartig den Satz "Das nächste mal wenn ich träume werde ich mich daran erinnern, zu erkennen, dass ich träume". Jedoch sollte das nicht nur eine mechanische Wiederholung bleiben, sondern wirklich mit innerer Beteiligung durchgeführt werden.
Sollte man abdriften, kann man einfach wieder von Neuem beginnen.

4. Visualisierung: Man kann sich den gerade erinnerten Traum nochmal vorstellen, jedoch mit dem Unterschied, dass man bereits klar ist oder man visualisiert den Moment des Klarwerdens und spinnt den Traum in der Vorstellung weiter.

5. Wiederholung: Man geht die Schritte 3 und 4 so oft durch bis man der Meinung ist, dass die Absicht, den Traum zu erkennen, sitzt. Mit der Intention im Geiste schläft man ein.

LaBerge empfiehlt, mehrere Tage bei dieser Technik zu bleiben. Manche Oneironauten, so schreibt er, hatten mit dieser Technik schon nach zwei Tagen einen Klartraum, andere brauchen länger.

Siehe auch:

Beschreibung der Technik im Klartraum-Wiki

Exploring the World of Lucid Dreaming bei Amazon

Samstag, 8. Oktober 2011

Binaural Beats III - Tonträger selbst erstellen

Mit ein bisschen Übung kann man sich mit dem kostenlosen Programm Audacity selbst eine Brainwave-Entrainment-Mp3 erstellen.
Hierfür kann man die Effekte der monauralen, binauralen und isochronischen Beats verwenden.

Isochronische Beats:
Der Ansatz, mit monotonen Stimulationen den geistigen Zustand zu verändern ist schon sehr alt. Viele Schamanen verwenden den Klang einer Trommel oder einer Rassel, die sie mit ca. 210 Schlägen pro Minute spielen. 210 Schläge pro Minute entspricht genau 3,5 Hz und somit einer Frequenz im tiefen Theta-Bereich.

Monaurale und binaurale Beats
Durch die Überlagerung zweier ähnlicher Töne ergibt sich eine Schwebungsfrequenz, die entweder physikalisch auftritt oder durch Verwendung von Stereokopfhörern bei den binauralen Beats erst im Gehirn entsteht.

Vorgehensweise
Ich möchte einen Tonträger erstellen, der die Frequenzen von 3,8 Hz, 9Hz und 16Hz im Gehirn verstärkt.
Warum ausgerechnet diese Frequenzen?
Sehr tiefe Theta-Frequenzen werden mit Reisen in innere Welten in Verbindung gebracht.
Die 3,8 Hz ergaben sich aus meinem persönlichen ästhetischen Empfinden, 3,5 Hz, wie sie häufig bei schamanischen Tracks verwendet werden, fand ich zu langsam, 4 Hz zu schnell.
9 Hz wird von Thomas Yuschak mit der Klarheit im Traum in Verbindung gebracht, wie er bei einigen Versuchen herausfand. Die aktuelle Forschung scheint ihm rechtzugeben
Und 16 Hz war eine erste Annahme für ein paar Experimente. Im EEG finden sich bei klaren Träumen manchmal die Beta- und Gamma-Frequenzen erhöht. Im Forum des Mind-Shops hat ein User die Erfahrung gemacht, dass er recht zuverlässig einen Klartraum bekommt, wenn er während des WBTB eine 15-Hz-Session macht.

Isochronischer Anteil:
Dieser Anteil soll die Frequenz von 9 Hz haben. Dafür wähle ich die Option 'Erzeugen' - 'Click-Track' mit den Parametern 'individual click duration' = 80 ms, 'click sound': 'noise' und 'Midi Pitch strong/weak pitch' von 100 bzw. 99. Als Frequenz gebe ich 270 bpm ein und verdoppele danach die Geschwindigkeit.
Leider hat diese Funktion ein Limit von 300 bpm, so dass ich, um die gewünschte Frequenz von 540 bpm = 9 Hz zu erzeugen, diesen Umweg gehen muss. 
An diesen Parametern kann man nach persönlichem Geschmack beliebig herumspielen und auch zum Schluss über den Equalizer Variationen einbauen, um den Effekt frischer zu halten.


Binauraler Anteil:
Hierfür erzeuge ich zwei neue Tonspuren. Auf Tonspur 1 erzeuge ich einen reinen Sinuston. Die meisten Leute finden Töne zwischen 100 und 400 Hz am angenehmsten. Auf Tonspur 2 erzeuge ich einen Ton, der um die gewünschte Frequenz höher oder tiefer liegt. 
Wichtig ist, bei den Binaurals darauf zu achten, dass tatsächlich ein Kanal komplett auf links und ein anderer komplett auf rechts gedreht ist.

Das aktuelle Audacity unter Ubuntu hat sogar die Möglichkeit über den Tongenerator 2 dynamische Töne einzugeben. D.h. ich kann einen binauralen Klang starten und nach und nach auf einen anderen wechseln.

So kann ich mein Gehirn in einer hohen Frequenz abholen und nach und nach in tiefere Bereiche führen. In dieser Mp3 werde ich jedoch diesen Effekt nicht anwenden. Aber gut zu wissen, dass ich es könnte.


Monauraler Anteil:
Der monaurale Anteil ist eine Mischung aus dem isochronischen und dem binauralen: durch die Überlagerung zweier Wellen entsteht eine Schwebung. Der Effekt ist geringer als bei den binauralen Beats, da die Schwebung nicht im Kopf entsteht und auch geringer als bei den Isochronics.
Wenn man aber über die binauralen Klänge noch einen Phaser oder ein Tremolo legt, kann man diesen Effekt noch zusätzlich verwenden.
Ich lege über die Sinusklänge jeweils das selbe Tremolo von 3,8 Hz.

Backround noises:
Jetzt kann man den Track mit verschiedenen Hintergrundgeräuschen versehen. Die Seite Soundjay.com bietet eine Vielzahl freier Sounds zum Download und sogar zur freien kommerziellen Verwendung an.
Unklar für den kommerziellen Gebrauch aber für die private Anwendung gibt es noch die Seite Mynoise.net. Dort können im Stream sehr chillige und trancige Hintergrundgeräusche erzeugt werden.
Sehr cool finde ich zum Beispiel die Tibetische Meditation und die indische Tambura.


Diesen Track kann man jetzt noch nach Belieben abmischen und danach exportieren.

Exportiert man das Ganze als Mp3, so sollte man auf eine Konvertierungsrate von mindestens 196 kbs achten. Gelegentlich wird behauptet, dass Binaural Beats als MP3 nicht wirken würden. Diese Behauptung kann ich nicht nachvollziehen, weil der Effekt der Binaural Beats ja über die niederfrequente Schwebung der beiden Trägerfrequenzen entsteht. Diese werden aber durch die Komprimierung praktisch nicht beeinträchtigt.

Diese Hinweise dienen selbstverständlich rein informativen Zwecken. Jeder experimentiert auf eigene Verantwortung. Der Autor haftet nicht für Schäden.

Siehe auch:
Binaural Beats I: Allgemeines
Binaural Beats II: Kostenlose Downloads
Binaural Beats IV: Erfahrungsbericht Mega Brain Zones von Michael Hutchison
Binaural Beats V: Kostenlose Downloads
Binaural Beats VI: Audiovisuelle Videos bei Youtube
Binaural Beats VII: Neurosoups Tipps für Binaural Beats


Binaural Beats mit Audacity und Gnaural erstellen
Sehr guter Artikel über die Studienlage zu Binaural Beats und Isochronic Beats

Exkurs: Polyphasing - Polyphasischer Schlaf Tag 38 bis Tag 47

Donnerstag, der 29.09.2011 bis Samstag, den 08.10.2011


Nur ein kurzes Update:
Hinsichtlich des Polyschlafes ist die letzten 9 Tage nicht viel passiert. 
Ein Durchbruch hinsichtlich Wachheit lässt noch auf sich warten, an manchen Tagen fühle ich mich richtig gut, an anderen total kaputt, allerdings auch nicht schlechter als zu den monophasischen Zeiten. 
Es passiert so ca. einmal pro Woche, dass ich mal für eine oder eineinhalb Stunden überschlafe und dann auf 4,5 Stunden Kernschlaf komme. 
Meine Traumerinnerung ist immer noch recht schlecht. Ich hatte ja gehofft, dass durch die vermehrte Zeit, die ich theoretisch für das Traumtagebuch aufwenden könnte, die Traumerinnerung auch steigen würde. Das ist im Moment nicht der Fall, was mich etwas wurmt. 

Freitag, 7. Oktober 2011

Der Ganzfeld-Effekt

 

Frau mit halben Tischtennisbällen auf den Augen und Kopfhörern auf den Ohren
[1]

Eine recht preiswerte und einfache Möglichkeit, sein Bewusstsein zu verändern und in innere Räume abzutauchen ist der Ganzfeld-Effekt. Hierbei nutzt man den Effekt des visuellen und akustischen Reizentzuges, um außergewöhnliche Bewusstseinszustände zu erzeugen.

Dafür werden die Augen  mit halbierten Tischtennisbällen abgedeckt, so dass man mit offenen Augen nur eine homogene weiße Fläche über dem gesamten Sichtfeld sieht (ein sogenanntes Ganzfeld). Über Kopfhörer hört man ein kontinuierliches weißes, pinkes oder braunes Rauschen, das alle akustischen Eindrücke von außen überlagert. Nach einiger Zeit wird es vom Gehirn einfach ausgeblendet und es entsteht der Eindruck, einfach gar nichts zu hören.
Dadurch, dass das Gehirn deutlich weniger Reize als im Normalzustand aufnimmt und verarbeitet, reagiert es der verstärkten Ausschüttung verschiedener Neurotransmitter, z.B. Noradrenalin und körpereigenen Psychedelika ( siehe: Joseph Zehentbauer - körpereigene Drogen).

Die Wirkung des Ganzfeldes unterscheidet sich zu der von chemischen Drogen dadurch, dass der Effekt besser zu steuern ist. Um das Experiment zu beenden muss man lediglich die Kopfhörer und die Brille abnehmen. Die Wirkung ist am Anfang auch deutlich milder und kann mit zunehmender Erfahrung intensiver werden. Der Reisende kann selbst entscheiden, ob er sich tiefer auf das Erlebnis einlassen möchte oder ob er an der Oberfläche bleiben will.

Der Vorgang:
Mit den Tischtennisbällen auf den Augen und den Kopfhörern auf den Ohren wendet man seinen Blick in Richtung einer roten Lampe, so dass man nur ein endlos weiß-rotes Feld sieht und das Rauschen hört. Nach einiger Zeit kann man erste Effekte bemerken, etwa innere Bilder zu sehen. Auch andere Effekte können auftreten: hinter dem Rauschen kann Musik oder ein Flüstern gehört werden oder man kann seinen Körper auf eine vollkommen neue Art erleben.
Die Angaben, bis diese Effekte auftreten, variieren dabei von fünf bis 30 Minuten. Manche brauchen auch einige Versuche Anlauf, bis sie nennenswerte Erfolge haben.

Die Ganzfeld-Brille:
Pingpongbälle bekommt man in jedem größeren Supermarkt oder Sportgeschäft (z.B. sechs Stück für 2,29€ bei Real). Mit einem scharfen Messer kann man sie gut an der Naht halbieren. Mit einer scharfen Schere (z.B. einer Nagelschere) müssen noch einige Feinanpassungen gemacht werden, damit die Bälle die Augen wirklich komplett bedecken. Scharfe Kanten rundet man mit Schleifpapier ab. Die Form ist hier sehr gut zu sehen. Als Alternative empfiehlt der Blogger Lincomatic, eine ausreichend große Schwimmbrille mit Frosting Spray zu undurchsichtig zu machen. Diese Methode ist natürlich noch komfortabler wenn auch aufwändiger.

Das weiße Rauschen:
Die Rauschformen kann man sich beispielsweise unter  www.iso-tones.com  oder Youtube herunterladen oder einfach mit Audacity erstellen oder einen Online-Noise-Generator nutzen. Andere Quellen empfehlen, bei einem Radio einfach die Frequenz zu verstellen, womit ich persönlich weniger gute Erfahrungen gemacht habe. Man bekommt hierbei einfach kein reines Rauschen sondern hat immer mal wieder Musikfetzen oder pulsierende Geräusche drin.
Geld braucht man für das Rauschen jedenfalls nicht auszugeben.
Je besser die Kopfhörer, die man zum Ganzfelden verwendet, die Umgebungsgeräusche abschirmen, um so leiser kann man das Rauschen einstellen. Zu lautes weißes Rauschen kann unangenehm für die Ohren sein.


Das rote Licht
Für das rote Licht muss man wohl etwas experimentieren. Im Baumarkt oder in den meisten Online-Versandhäusern gibt es LED-Farbverlaufslampen mit Fernsteuerung, die sich hierfür gut eignen. Oder man verwendet einen Deckenfluter, der mit etwas Transparentpapier aus dem Bastelladen angepasst wird (Achtung: eventuell Brandgefahr). Möglicherweise tut ein Bildschirm mit rotem Vollbild auch gute Dienste. Hierfür gibt es sogar genau getimte Videos inclusive Rauschen mit einem Wecksignal am Ende.  
Auf keinen Fall sollte man eine Rotlichtlampe verwenden, da die Infrarotstrahlen die Augen schädigen! [siehe Wikipedia]
Andere Anleitungen schreiben davon, die Pingpongbälle rot anzumalen. Ich bevorzuge die Variante mit dem roten Licht, da durch die Farbe auf den Bällen Streifen entstehen können und man kein wirkliches Ganzfeld mehr hat.
Erlebnisse und Erfahrungsberichte
In der Parapsychologie wird dieser Effekt angewendet, um Telepathie zu erforschen. [2],[3]
Hierauf möchte ich nicht weiter eingehen, da ich die anderen Anwendungen wie die Reise in innere Räume interessanter finde. Die Universität Freiburt führte im Jahre 2002 eine Studie zum Ganzfeld-Effekt durch. Die Berichte stammen von Versuchsteilnehmern.
It was almost like running a bob sleigh on an uneven runway right down… it was snow or maybe water, going down… I could hear music, that is, from the left side below, there was music coming. 
Es war fast wie wenn man mit einem Schlitten ein unebene Piste hinabfährt. Es war Schnee oder vielleicht Wasser, das da herablief... ich konnte Musik hören... von links unten kam Musil.
I was sitting in a closet and counting leaves. ‖ White leaves. ‖ It was like a… like a closet, a side-room to deposit things, or… something about an office room, and I had to count lots of leaves, and I was sitting on a paper box, like a packing case box. And then somebody said: ‘Turn the water off’. 
Ich saß in einem Wandschrank und zählte Blätter, weiße Blätter. Es war wie ein Wandschrank oder ein Abstellraum oder... wie ein Büroraum und ich musste viele Blätter zählen und ich saß auf einer Papierbox, wie eine Versandkiste. Und dann sagte jemand: "Dreh das Wasser ab!"
I could see a kind of pipeline, water pipeline, the pipes were half open, and there was… in place of water there was banana milk flowing out, with banana slices, many many slices on the milk surface…
Ich sah eine Art Rohr, wie ein Wasserrohr. Die Rohre waren halb offen, statt Wasser floss aber Bananenmilch heraus, mit Bananenscheiben... Viele Bananenscheiben auf der Milchoberfläche.
Mit etwas Erfahrung kann man den Ganzfeldeffekt auch mit anderen Methoden wie Meditation, Suggestionen, dem Traumschuudan oder Binaural Beats verbinden. 
 
Anwendungen
Allein die bewusstseinsverändernde Wirkung kann schon Grund genug sein, das Ganzfeld-Experiment durchzuführen.
Von Leonardo Da Vinci ist überliefert, dass er eine sehr ähnliche Methode verwendet hat, um seine Kreativität anzukurbeln: Er blickte auf eine unebene Wand und erreichte dadurch sehr ähnliche Effekte wie sie auch bei den Ganzfeld-Versuchen auftreten.
Siehe auch:

Zum Ganzfeldeffekt allgemein:

Mittwoch, 5. Oktober 2011

Binaural Beats II - Kostenlose Tonträger im Netz

Es gibt einige kostenlose Mp3s mit Binaural Beats im Netz, so dass man für erste Experimente kein Geld ausgeben braucht.

Youtube

Mittlerweile ermöglicht Youtube eine Stereotonspur, so dass man zu ziemlich jedem Thema ein Brainwave-Entrainment-Video findet: Vom Klarträumen über Konzentrationssteigerung bis hin zu Außersinnlichen Fähigkeiten und Brustvergrößerung ist alles dabei. Eine gesunde Portion Skepsis ist natürlich angebracht. :)

REM and Lucid Dream enhancement
Lucid Dream Induction
Zur Konzentrationssteigerung
Orgasmus
Multiple Orgasmen

Mind-Shop

Im Mind-Shop.de können 10 Dateien mit NeuroBeats zu unterschiedlichen Themen wie Entspannung, Hypnagogie, Tiefschaf oder kreatives Visualisieren heruntergeladen werden.

Boxed Nirvana
Diese Mp3 hat einen ein wenig esoterischen Hintergrund -  der Energiekörper soll stimuliert werden und eine außerkörperliche Erfahrung angeregt werden. Astralreisen und außerkörperliche Erfahrungen sind zwar persönliche Glaubenssachen, aber unter den Klarträumern hat sich so etwas wie ein Minimalkonsens gebildet:
Was für eine OOBE gut ist, kann ja für einen WILD nicht schlecht sein.
So kann man jede fruchtlose Diskussion gut umschiffen und die Ergebnisse wertfrei beschreiben.
Im Astralpulse-Forum hat diese Mp3 gute Bewertungen bekommen. 

Lucidquest
Lucidquest ist eigentlich ein Anbieter kommerzieller Soundfiles, bietet aber zwei Mp3s zum Download an, den 8-Minute-Brain-Stretch und die Mind-Meditation-Balance-Exercise vI.
 
Zu Isochronic Tones habe ich fast keine Studien gefunden, angeblich sollen sie sogar besser wirken als die binauralen Klänge. 
Vom Prinzip her wirken die Iso-Tones wie eine Schamanentrommel: die kontinuierliche Stimulation mit einer gewissen Frequenz soll das Gehirn dazu anregen, genau in diesen Frequenzbereich zu schalten. 

Isochronic Tones - Third Eye
Einzelne User berichten, dass sie mit dieser Datei Erfolge beim Klarträumen hatten.

Klartraumwissen hat einige der kostenlosen und kostenpflichtigen Entrainment-Dateien getestet und kam zu folgendem Ergebnis:
Überraschenderweise schneiden die kostenlosen Töne von Iso-Tones.com am besten ab. Klar den anderen (kostenpflichtigen) Tönen überlegen zeigt sich wieder mal das man fürs Klarträumen kein Geld investieren sollte,[...] Wer sich Binaural Beats / Isochronic Tones zulegen möchte, sollte die kostenlose Auswahl von Iso Tones bevorzugen!
MyNoise.net bietet die Möglichkeit, online binaurale, isochronische und Ambientstücke zu generieren.

Der Onlinetongenerator kann reine binaurale Sinustöne erzeugen. Interessanter sind aber die Tipps in den Kommentaren.

Die MetaMind Mindmachine
Die MetaMind Mindmachine hat einige voreingestellte Settings, aber man kann sich unheimlich einfach Tracks nach eigenen Vorstellungen und Vorlieben erstellen.
Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, den Bildschirm in der gewünschten Stimulationsfrequenz blinken zu lassen oder LED-Brillen anzuschließen.

Healingbeats.com
Healingbeats bietet auf oben verlinkter Seite 9 Tracks mit binauralen Beats zum Stream an.

Der Gnaural Binaural Beat Generator
Gnaural verfügt ebenfalls über einige Voreinstellungen, jedoch liegt der Hauptvorteil ebenfalls darin, dass man Binaural Beats nach eigenen Vorstellungen erzeugen kann.

Squareeater - Audiovisuelle Videos
Die Videos von Squareeater bestehen aus Binaural Beats und pulsierenden Quadraten.


Siehe auch:

Binaural Beats I: Allgemeines
Binaural Beats III: Binaural Beats selbst erstellen
Binaural Beats IV: Erfahrungsbericht Mega Brain Zones von Michael Hutchison
Binaural Beats V: Kostenlose Downloads
Binaural Beats VI: Audiovisuelle Videos bei Youtube
Binaural Beats VII: Neurosoups Tipps für Binaural Beats

Sonntag, 2. Oktober 2011

Der Alphasphere Entspannungsraum

 Beim Suchen bin ich zufällig auf eine sehr interessante Erfindung gestoßen, den Alphasphere Entspannungsraum [1], [3], [4]


Der Alphasphere wurde von 2004 bis 2006 von dem Wiener Künstler sha entwickelt. Hierbei handelt es sich um einen Raum, der mit einer Stoffhülle abgehängt wurde und einer sehr futuristisch aussehenden Liege.
Passend zu entspannender Musik vibriert die Liege und durch die Verbindung von Klängen, Vibrationen, Wärme, Licht und einem von der Atmung angeregtem Schaukeln wird man in einen Zustand tiefer Entspannung versetzt.
Anwender berichten von einem Aufgehen im jetzt und einem Schwelgen in angenehmen Gefühlen der Einheit. Manche Anwender gehen im Geiste zurück in die Empfindungen der Geborgenheit der ganz frühen Kindheit.

Andere wiederum berichten von fast spirituellen Ekstasen, von einem Gefühl der Verbundenheit mit der gesamten Menschheit oder von einer Auflösung des Ich.


Nach der Sitzung fühlen sich die meisten Teilnehmer frisch, wach und bereit, Bäume auszureißen.


In seltenen Fällen führt die tiefen Entspannung dazu, dass man auf frühere Traumata und ungelöste Probleme zurückgeworfen wird, was den jeweiligen Teilnehmer überfordern kann. In diesen Fällen kann man entweder aufstehen, fluchtschlafen oder den Grad der Entspannung über das bewusste Atmen die Kontrolle über die schaukelnden Bewegungen und somit die Tiefe des Erlebens behält. Durch die Gefühle des Gehaltenwerdens treten angstvolle Situationen jedoch sehr selten auf und die unterstützenden Gefühle der Wärme machen es leichter, sich diesen Bildern zu stellen und sie letztendlich zu integrieren.

Das ist zumindest die Zusammenfassung der von Prof. Thomas Slunecko verfassten Studie [4].
Das Liegen im  AlphaSphere kostet zwischen 10 und 25€ für ein etwa 20minütiges Programm in verschiedenen Wellnesshotels.