Montag, 17. Juli 2017

Meditation der Woche - 9

Das Konzept der Meditation der Woche:
Jede Woche wird eine Meditationsform vorgestellt, die sich gut in den Alltag integrieren lässt.
Jeden Tag kann man diese über den Tag verteilt zwischen zehn- und zwanzigmal nach Belieben durchführen, z.B. in Verbindung mit den Reality Checks. Bereits eine Minute oder auch nur ein kurzer Moment hat schon eine beachtliche Wirkung.

Woche 9:

Empfinde den Kosmos als durchsichtige, ewiglebende Präsenz






Dieser Übung nähert man sich am besten intuitiv - Einfach machen! Nach ein paar Versuchen hat man den Kniff raus und dann ist es klar.
Diese Meditation stammt aus dem indischen Vigyan Bhairav Tantra. Sie wird sehr ausführlich im Buch Das Mysterium der Liebe von Osho beschrieben.

Siehe auch:

Alle Meditationen der Woche
Die Welt des Tantra kostenlos (englisch)

Freitag, 14. Juli 2017

Klartraum-Plausch - KTP VI: Wie gehst du mit Klartraum-Trockenphasen um bzw. überbrückst sie?

In der sechsten Ausgabe des Klartraum-Plauschs von Traumlektuere.com geht es um folgende Frage:

Wie gehst du mit Klartraum-Trockenphasen um bzw. überbrückst sie?

Zu dieser Frage fallen mir spontan einige Punkte ein. Die Gedanken sind nicht zu 100% ausgefeilt, es handelt sich eher um eine Ideensammlung, die man im Lauf der Zeit und im Dialog mit anderen verfeinern und ausarbeiten kann.

Träume und Bewusstheit generell wertschätzen

Die Übungen für den Klartraum sind häufig auch Übungen, die die Bewusstheit und die Achtsamkeit generell steigern. Man befasst sich mit den Träumen und seiner Psyche und hat dabei viele interessante Einsichten und Erkenntnisse. Die Bewusstheit für die Träume wird dadurch zwangsläufig zunehmen und es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis der nächste Klartraum kommt.

Kleinigkeiten und Zwischenschritte zum Klartraum schätzen

Nichts motiviert so sehr wie kleine Zwischenerfolge. Wenn ich nur einen vollständigen Klartraum als Erfolg ansehe, benötige ich viel mehr Durchhaltevermögen und langen Atem, als wenn ich mich durch kleine Zwischenergebnisse immer wieder motivieren kann.
Die Freude über ein erreichtes Zwischenziel erhöht nicht nur die Motivation sondern festigt auch das Gelernte.
Kleine Zwischenziele sind z.B. im Traum bewusst zu denken oder davon zu träumen, dass man jemandem vom Klarträumen erzählt.
Wenn man den Weg zum Klartraum in kleine Zwischenschritte aufteilt, bekommt man auch ein besseres Feedback, ob die gewählte Technik zielführend ist. Man kann sagen: Nach X Tagen hatte ich zwar keinen Klartraum, aber dafür 3 Falsche Erwachen und 5 präluzide Momente, in denen ich mich gewundert habe. Diese Technik scheint mir vielversprechend.

Die Botschaft hinter der Trockenphase erkennen

Man kann die Trockenphase symbolisch sehen und mit unterschiedlichen  Methoden die Botschaft dahinter suchen. Dafür eignen sich z.B. einige Übungen aus der Gestalttherapie, die Ann Faraday in Deine Träume - Schlüssel zur Selbsterkenntnis beschreibt.
Eine Idee ist z.B., sich selbst in die Lage der Trockenphase zu versetzen und dann vollkommen frei zu assoziieren. Häufig kommt man hierbei auf sehr interessante Ergebnisse, Inspirationen und Einblicke.
Ein anderer, ähnlicher Ansatz aus der Gestalttherapie ist der Dialog mit dem Leeren Stuhl.
Andere Möglichkeiten wären beispielsweise das Unzensiertes Schreiben, Reverse Engineering oder das 6 Step Reframing aus dem NLP.

Gesundheit und Lebensstil

Manchmal ist ein Blick auf den Lebensstil hilfreich. Hat sich etwas geändert? Hat man in der letzten Zeit viel Stress? Benötigt man mehr Me-Time, also Zeit für sich selbst, um zu reflektieren?
Oder lebt man ungesunder? Schlechte Ernährung und schlechter Schlaf können Entzündungsprozesse im Körper auslösen, die wiederum Schlafqualität und die Gehirnleistung weiter verschlechtern. Besonders der für das Klarträumen wichtige Präfrontale Cortex leidet am meisten darunter. Dieses Phänomen wird auch 'Brain Fog' genannt. Einen sehr guten Überblick über dieses Thema gibt das Buch Hirntuning von Dave Asprey.

Siehe auch:

Alle Beiträge zum Klartraum-Plausch
Zwischenschritte zum Klartraum

Montag, 10. Juli 2017

Meditation der Woche - 8


Das Konzept der Meditation der Woche:

Jede Woche wird eine Meditationsform vorgestellt, die sich gut in den Alltag integrieren lässt.
Jeden Tag kann man diese über den Tag verteilt zwischen zehn- und zwanzigmal nach Belieben durchführen, z.B. in Verbindung mit den Reality Checks. Bereits eine Minute oder auch nur ein kurzer Moment hat schon eine beachtliche Wirkung.

Woche 8:

Fühle: ICH BIN






Sei bewusst, fühle: ich bin. Der Trick besteht darin, ganz wach im Moment zu sein. Diese Meditation kann man buchstäblich jederzeit durchführen - beim Essen, beim Duschen, auf der Arbeit. Man macht diese Übung so lange es sich gut anfühlt, am Anfang vielleicht ein paar Momente oder ein paar Minuten, mehrmals am Tag, wenn man daran denkt.
Dazwischen ist es auch vollkommen in Ordnung, auch mal nicht bewusst zu sein. Genau wie Muskeln braucht auch das Gehirn Zeit zur Regeneration.
Diese Meditation stammt aus dem indischen Vigyan Bhairav Tantra. Sie wird sehr ausführlich im Buch Meditation - die erste und letzte Freiheit von Osho beschrieben.

Siehe auch:

Alle Meditationen der Woche
Die Welt des Tantra kostenlos (englisch)

Freitag, 7. Juli 2017

[Review] The WILD way to Lucid Dreaming

Das Buch The WILD Way To Lucid Dreaming: Lucid Dreaming On Demand  von Slider wurde mir empfohlen und ich habe es gleich voller Begeisterung gekauft. Hier meine Meinung zum Thema:


TL;DR: Ich kann das Buch guten Gewissens NICHT empfehlen bzw. guten Gewissens vom Kauf abraten.


Kurz zusammengefasst möchte ich meinen Bloggerkollegen Raipat zitieren, der [über ein anderes Buch] sagte:
Ein typisches "Selbstverlagsbuch".
Vorhanden: guter Wille, Sendungsbewusstsein, Geschäftstüchtigkeit
nicht vorhanden: bahnbrechend Neues, Lektorat, Daseinsberechtigung
Das trifft auch auf dieses Buch zu. Es ist 170 Seiten dick, die man problemlos auf drei Forenposts zusammenkürzen könnte:

1. Eigene Erfahrung des Träumers

Das ist der mit Abstand lesenswerteste Teil des Buches. Der Autor beschreibt sehr lebhaft seine ersten Klarträume und berichtet, wie sehr das Klarträumen sein Leben verändert hat. Das macht Lust auf mehr. Am liebsten möchte man sich sofort ins Bett legen und Loswilden.

2. Beschreibung seiner WILD-Technik

Ich hatte mir beim Kauf des Buches eine sehr umfangreiche Beschreibung und eine Vielzahl von WILD-Übungen versprochen. Leider wurde ich enttäuscht. Die Kernaussage dieses Buches lässt sich folgendermaßen zusammenfassen:
Mache ein WBTB, lege dich wieder hin, beobachte die Hypnagogien und irgendwann hast du den Kniff raus: Du gleitest bewusst in den Traum. Wenn du aufwachst, dann mache sofort weiter, so dass im Idealfall eine Kette aus Klarträumen und Traum-Wiedereinstiegen entsteht.

Das war's. Für diese Erkenntnis hätte es wirklich kein Buch gebraucht. Ich fand es einfach nur enttäuschend.

3. DILD-Bashing

Der Rest des Buches besteht aus DILD-Bashing. Scheinbar hat der Autor sehr schlechte Erfahrungen mit den Klarheit gewinnenden Techniken gemacht. Zu jeder sich bietenden Gelegenheit schweift der Autor ab und ergeht sich seitenlang darin, wie schlecht und unzuverlässig er doch DILD-Techniken findet. Irgendwann fand ich es einfach nur ermüdend. Bei seinem Rant über DILD-Techniken bleibt er so einseitig und oberflächlich, dass ich mich frage, ob er jemals ein Buch über die Klarträumerei zu Ende gelesen hat. Es erweckt den Anschein, dass er sich crappy eingelesen hat, keinen Erfolg hatte und jetzt alles doof findet, was nach DILD klingt. Auf MILD, SSILD, FILD usw. geht er nicht einmal in einer Randnotiz ein. Das erweckt nicht den Eindruck, dass er besonders gründlich recherchiert hätte.
Den Eindruck verstärkt auch noch, dass er ständig Waking induced Lucid Dream und Dream induced Lucid Dream schreibt. Es müsste streng genommen initiated heißen. Waking Initiated Lucid Dream - ein aus dem Wachleben gestarteter Klartraum. Induced würde auf eine Ursache hindeuten, was hier nicht zutrifft. (bei MILD - Mnemonic Induced Lucid Dream ist es hingegen zutreffend, da die Gedächtnistechnik der Auslöser für den Klartraum ist, deshalb induced).


Besonders ärgerlich finde ich, dass der Autor seine schlechten Erfahrungen verallgemeinert und  gebetsmühlenartig wiederholt. Ich kann mir vorstellen, dass das bei unbedarften Lesern zu negativen Glaubenssätzen führt. Das braucht es wirklich nicht.


Ich vergebe 2 von 10 Sternen.








Siehe auch:

Nukular, das Wort heißt Nukular


Montag, 3. Juli 2017

Meditation der Woche - 7


Das Konzept der Meditation der Woche:

Jede Woche wird eine Meditationsform vorgestellt, die sich gut in den Alltag integrieren lässt.
Jeden Tag kann man diese über den Tag verteilt zwischen zehn- und zwanzigmal nach Belieben durchführen, z.B. in Verbindung mit den Reality Checks. Bereits eine Minute oder auch nur ein kurzer Moment hat schon eine beachtliche Wirkung.

Woche 7:

Wann immer irgendeiner deiner Sinne dir einen lebhaft bewussten Eindruck verschafft, verweile in dieser Bewusstheit.




Wann immer man eine intensive Sinneswahrnehmung hat, bleibt man bewusst. Intensive Momente bringen uns aus dem Autopilot heraus und lenken die Aufmerksamkeit auf das hier und jetzt.




Diese Meditation stammt aus dem indischen Vigyan Bhairav Tantra. Sie wird sehr ausführlich im Buch Das Mysterium der Liebe von Osho beschrieben.

Siehe auch:

Alle Meditationen der Woche
Die Welt des Tantra kostenlos (englisch)

Dienstag, 27. Juni 2017

Das neue Klartraum-Ferienprogramm

Hast du dir vorgenommen, in den Ferien das Klarträumen zu lernen? Die Ferien eignen sich super dafür. Ausschlafen, träumen, Zeit haben - optimale Voraussetzungen!


Dieses Programm kombiniert die bekanntesten und erprobtesten Klartraumtechniken.
Der 'Arbeits'-Aufwand hält sich in Grenzen und natürlich kannst du deine Ferien wie gewohnt genießen. Askese ist nicht notwendig. Viele Techniken lassen sich auch nach einer langen Party durchführen, sie verschieben sich zeitlich eben etwas nach hinten.
Nur von Trees solltest du für die Übungsdauer die Finger lassen.

Das Traumtagebuch

Auf jeden Fall solltest du mit einem Traumtagebuch beginnen. Das Schreiben eines Traumtagebuchs verbessert deine Traumerinnerung. Andererseits lernst du dadurch deine Träume besser kennen, so dass du allen durch das Aufschreiben der Träume bewusster wirst. In Zeiten, in denen du ausschlafen kannst, hast du meistens auch eine gute Traumerinnerung. Schon nach kurzer Zeit wird sich das Traumbuch schnell füllen.
Ich verwende dazu gerne einen Collegeblock, kariert in DIN-A-4. Wenn er voll ist, hefte ich die Träume in einen Ordner ab. Das finde ich praktischer als kleine gebundene Notizbücher. Aber das kannst du machen, wie du möchtest.
Das Führen des Traumtagebuchs nimmt jeden Tag etwa zehn bis zwanzig Minuten in Anspruch.
Wenn du das Aufschreiben der Träume noch ein wenig beschleunigen möchtest, kannst du zusätzlich eine Kurzschrift erlernen. Wenn du jeden Tag etwa zehn bis zwanzig Minuten Schnellschreiben übst, wirst du über die Ferien ziemliche Fortschritte machen. Kurzschrift zu beherrschen macht auch viel Eindruck bei Kollegen und Vorgesetzten und schützt andererseits deine Aufzeichnungen vor allzu neugierigen Blicken.

Das WBTB

Die Wake-Back-To-Bed-Methode ist eine sehr effektive Klartraum-Hilfstechnik. Wenn du schlafen gehst, stelle dir deinen Wecker etwa vier bis sechs Stunden später. Ich finde etwa fünf Stunden für mich am besten. Dann bleibe mindestens eine halbe Stunde wach und lege dich dann noch einmal hin und schlafe aus. Durch diese kurze wache Phase in der Nacht werden deine Träume in der zweiten Nachthälfte noch intensiver und bewusster.
Beim zweiten Einschlafen kannst du auch weitere Klartraumtechniken anwenden. Mit ein wenig Übung gelingt es einem, bewusst in einen Traum einzusteigen (WILD).
Als sehr vielversprechend hat sich die Technik SSILD herausgestellt. In den Klarträumer-Communities berichten viele Nutzer von sehr guten Erfolgen. Im englischen Lucid-Dreaming-Subreddit hat sich die FILD / HILD-Technik zu einem Geheimtipp entwickelt.


Die Zeit nach dem ersten Aufwachen und zwischen dem zweiten Einschlafen kannst du nutzen wie du möchtest. Du kannst z.B. mit den Eltern frühstücken oder Traumtagebuch führen, ein Klartraumbuch lesen oder ein paar Ego-Spiele zocken. Wenn du die Möglichkeit hast, dann kannst du auch ein paar VR-Games spielen. Das bereitet dich optimal auf den kommenden Klartraum vor.

Visualisierung

Visualisieren bedeutet, mit geschlossenen Augen innere Bilder zu erzeugen. Das verbessert die Traumerinnerung und die hypnagogen Bilder beim Einschlafen, besonders an Tagen, an denen man diese Fähigkeit stark trainiert hat. Bereits zehn Minuten tägliches Üben bewirken schon einen Unterschied. Gerade in der Wachphase oder der Einschlafphase während des WBTB ist das Visualisieren sehr hilfreich.

Kritisches Bewusstsein / Reality Checks

Das ist die bekannteste Klartraumtechnik. Dadurch, dass du dein Bewusstsein tagsüber trainierst, verbesserst du auch dein Bewusstsein im Traum und erkennst dadurch den Traum. Der Trick besteht darin, dass du dich jeden Tag 15 bis 20 Mal fragst, ob du gerade träumen könntest. Wichtig ist, dass du auch gründlich darüber nachdenkst, ob das alles ein Traum sein könnte. Wenn es einer wäre, woran könntest du es erkennen? Überlege einfach vielleicht 30 Sekunden lang.
Dann kannst du einen Reality Check durchführen. Die sogenannten RCs sind einfache Tests, die dir sehr zuverlässig sagen, ob du träumst.
Wenn du deine Nase zuhältst und versuchst zu atmen, dann kann das nur im Traum klappen. Ich bevorzuge den Finger-RC: Ich zähle meine Finger. Im Wachleben habe ich natürlich 5. Im Traum habe ich meistens 7 oder es wachsen immer welche nach, bis ich bei 10 oder 15 einfach aufhöre zu zählen, weil ich dann sicher weiß, dass ich gerade träume.
Du kannst auch eine App nutzen, die dich mit den Reality Checks unterstützt. Eine bekannte App ist z.B. Awoken. Wenn du im Appstore oder bei Google Play mal 'Lucid Dreaming' eingibst, bekommst du sehr viele Apps angeboten.

Fähigkeiten üben

Hast du schon seit längerem vor, irgend etwas zu lernen. Z.B. Slacklinen, Jonglieren, bestimmte Tricks mit dem Skateboard, Kalligraphie, ein neues Klavierstück oder was auch immer? Jetzt ist die optimale Gelegenheit.
Wenn du etwas intensiv übst, z.B. einen Kickflip, wirst du in der Nacht darauf längere und intensivere REM-Phasen haben. Das erhöht die Chance auf einen Klartraum immens.
Wenn du nach dem Üben einen Klartraum hast, kannst du im Traum weiterüben und deine Fähigkeit noch weiter verbessern. Die Fähigkeit, bestimmte Sportarten und Fähigkeiten im Klartraum zu trainieren wird seit längerem wissenschaftlich erforscht.

Experimente mit Hypnose und Binaural Beats

Bei Youtube findest du viele Klartraum-Hypnose-Dateien (meistens auf Englisch, aber auch einige auf Deutsch) und Binaural Beats. Binaural Beats sind bestimmte Klänge, die das Gehirn in einen anderen Zustand bringen sollen. Dass Hypnose beim Klarträumen hilfreich ist, ist wissenschaftlich belegt. Leider gibt es für die einzelnen Hypnosevideos und Binaural-Beats-Videos kaum Erfahrungsberichte. Wenn du Lust hast und neugierig bist, dann probiere doch einfach eines aus und berichte von deinen Erfahrungen, z.B. im Klartaumforum.de.




Wenn du diese Schritte und Übungen jeden Tag durchführst, wirst du bereits nach kurzer Zeit bemerkenswerte Fortschritte machen. Ich würde mich freuen, wenn du mir eure Erfahrungen mit dem Übungsprogramm in die Kommentare schreibt.

Siehe auch:

Montag, 26. Juni 2017

Meditation der Woche - 6


Das Konzept der Meditation der Woche:

Jede Woche wird eine Meditationsform vorgestellt, die sich gut in den Alltag integrieren lässt.
Jeden Tag kann man diese über den Tag verteilt zwischen zehn- und zwanzigmal nach Belieben durchführen, z.B. in Verbindung mit den Reality Checks. Bereits eine Minute oder auch nur ein kurzer Moment hat schon eine beachtliche Wirkung.

Woche 6:

An der Schwelle zum Schlaf, wenn der Schlaf noch nicht da ist, die Tageswachheit aber schon schwindet - an dieser Schwelle wird das Sein offenbart.




Jeden Morgen und jeden Abend, wenn man entweder vom Schlaf ins Wachbewusstsein oder vom Wachbewusstsein in den Schlaf wechselt, gibt es diesen Moment. Das Ziel dieser Meditation ist es, beim Einschlafen einen Grad von Bewusstheit aufrecht zu halten.
Von der Art her ähnelt sie den klassischen WILD-Techniken, jedoch ist hier nicht primär das Ziel, einen luziden Traum zu bekommen, sondern einfach den Moment zu erleben.




Diese Meditation stammt aus dem indischen Vigyan Bhairav Tantra. Sie wird sehr ausführlich im Buch Das Mysterium der Liebe von Osho beschrieben.

Siehe auch:

Alle Meditationen der Woche
Die Welt des Tantra kostenlos (englisch)